
Im September 2026 war Köln erneut Treffpunkt der deutschen Fernseh- und Medienbranche: Im Rahmen des 27. Deutschen Fernsehpreises wurden Spitzenleistungen aus TV und Streaming ausgezeichnet. Die beiden Locations von Koelncongress, die Flora Köln und das Confex der Koelnmesse boten dafür den passenden Rahmen und setzten die Preisträgerinnen und Preisträger eindrucksvoll in Szene.
Flora Köln: Die Kreativen im Rampenlicht
Den Auftakt machte am 8. September die „Nacht der Kreativen“ mit rund 200 Gästen. Bereits zum vierten Mal in Folge wurde der rote Teppich für die kreativen Gewerke ausgerollt. Im festlich geschmückten Festsaal der Flora Köln standen die Preisträgerinnen und Preisträger an diesem Abend im Mittelpunkt.
In der von Jan Köppen moderierten Veranstaltung wurden die ersten Trophäen des Deutschen Fernsehpreises für herausragende Leistungen unter anderem in den Bereichen Regie und Buch, Kamera, Montage, Musik und Ausstattung verliehen.
Confex Köln: Vom Kongresszentrum zur glamourösen TV-Bühne
Am darauffolgenden Abend wurde der Deutsche Fernsehpreis erstmals im Confex verliehen.
Bereits einige Tage zuvor wurde das an der Fassade angebrachte imposante LED-Mesh bespielt, das Confex-Gebäude erstrahlte von außen spektakulär in den Farben des Events und warb so weithin sichtbar für den Deutschen Fernsehpreis.
Unter der turnusgemäßen Federführung von RTL fand die Preisverleihung im Rahmen einer großen TV-Gala statt. Durch den Abend führte Barbara Schöneberger. Insgesamt wurden 29 Fernsehpreise für herausragende Produktionen und Leistungen des Fernsehjahres 2025/26 vergeben.
Rund 1.000 Gäste erlebten die Gala vor Ort, darunter NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Ehrenpreisträger Peter Kloeppel, Stefan Raab, Anja Kling, Boris Becker, Laura Wontorra, Annette Frier, ESC-Gewinnerin Dara, Johannes B. Kerner und Markus Lanz.
Für diesen Abend verwandelte sich das Kongresszentrum in ein großes TV-Studio und zeigte eindrucksvoll seine Wandelbarkeit: vom Kongresszentrum zur glamourösen TV-Bühne mit Stars und prominenten Gästen, auf die ein schier endlos langer roter Teppich wartete, der sich über die ikonische Freitreppe des Confex bis ins Foyer zur Pressewand zog.
Neben Glamour und Blitzlichtgewitter gab es auch Platz für offizielle Momente: So konnte die der Preisverleihung vorgelagerte „Golden Hour“ - der Empfang des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und des Oberbürgermeisters der Stadt Köln in Räumen der oberen Konferenzetage des Confex ausgerichtet werden.
Nach der gelungenen Confex-Premiere trafen sich die Gäste zum Aftershow-Event im stimmungsvoll dekorierten und illuminierten Foyer und feierten mit DJ und Live-Musik weiter.
Rund 10.000 Quadratmeter und umfangreiche Technik für eine maßgeschneiderte Produktion
Für den Deutschen Fernsehpreis wurden im Confex insgesamt rund 10.000 m² Veranstaltungsfläche genutzt. Die Flächen verteilten sich auf Plaza und Outdoor-Bereich, auf die Indoor-Eventflächen und Foyers sowie auf das Studio in der Confexhall.
Für die aufwendige Produktion kamen unter anderem 1.100 Scheinwerfer und 110 Lautsprecher zum Einsatz. Die Tribüne brachte eine Gesamtlast von 46.109 Kilogramm auf die Waage.
Vom Konferenzraum zur Garderobe und Pressezentrum
Alle vorhandenen Räume wurden flexibel in das Veranstaltungskonzept integriert. Aus funktionalen Konferenzräumen entstanden gemütliche Künstlergarderoben sowie Probenräume und ein Presse-Zentrum, wo zahlreiche Pressevertreter die Show live auf großen LED-Screens verfolgen konnten.
Sieben Tage Aufbau für die große Gala
Für den gesamten Aufbau einschließlich des Studios in der Confexhall waren sieben Tage mit insgesamt 13 Schichten erforderlich. Der anschließende Abbau wurde innerhalb von drei Tagen mit fünf Schichten umgesetzt.
Standortvorteile und flexible Nutzungsmöglichkeiten
Das Confex überzeugte das Produktionsteam der Riverside Entertainment GmbH bereits lange im Vorfeld mit vielfältigen Standortvorteilen. Dazu zählt zunächst die zentrale Lage, die eine leichte und komfortable Anreise ermöglicht: Der Fernbahnhof Köln/Deutz ist nur wenige Schritte entfernt, der Kölner Dom liegt in Sichtweite und zahlreiche erstklassige Hotels sind in wenigen Minuten erreichbar.
Darüber hinaus punktete das Confex mit der logistischen Ausrichtung auf Veranstaltungen mit einer großen Gästezahl. Aber auch die moderne, großzügige Architektur und die vorhandene technische Infrastruktur sprechen für sich. Eine wichtige Rolle bei dieser Produktion spielten die zahlreichen LED-Flächen im gesamten Gebäude, die zur Gästekommunikation und -lenkung eingesetzt wurden.
Zwei Häuser, ein gemeinsamer Anspruch
Beide Veranstaltungen zeigten, wie unterschiedlich und zugleich wirkungsvoll die beiden Häuser von Koelncongress eingesetzt werden können. Die Flora Köln bot einen besonderen, persönlichen und festlichen Rahmen für die Würdigung der kreativen Gewerke. Das Confex bewies seine Wandelbarkeit von einer Eventlocation zur hochprofessionellen TV-Bühne.
So zeigte sich an beiden Abenden eindrucksvoll, was die Veranstaltungsorte mit den Teams von Koelncongress leisten können: Veranstaltungen passend zu ihrem Charakter in Szene zu setzen – von der stilvollen Preisverleihung bis zur aufwendig produzierten Primetime-Gala.
Koelncongress setzte damit an zwei Abenden zwei unterschiedliche Facetten des Deutschen Fernsehpreises jeweils ins richtige Licht.
Bilder: © RTL/Julia Feldhagen/Willi Weber, © Koelncongress/Ludolf Dahmen