Der Gürzenich – auch bekannt als die „gute Stube“ in Köln.

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  • 1.338

  • ja

  • Repräsentationsbau aus dem 15. Jahrhundert mit spätgotischer Fassade.

  • Kongresse, Konzerte, Bälle, gesellschaftliche Ereignisse, Tagungen

Der Repräsentationsbau Gürzenich mit seiner spätgotischen Fassade datiert zurück ins Jahr 1447 und bleibt doch ganz am Puls der Zeit, wenn es darum geht, Veranstaltungen eindrucksvoll zu gestalten und ein emotionales Feuerwerk mit hohem Erinnerungswert zu zünden. Ob Tagungen, Konzerte, Bälle oder gehobene, gesellschaftliche Ereignisse: Der Gürzenich Köln bildet den passenden Rahmen für wichtige, stilvolle Feierlichkeiten.

Unsere Räume

Großer Saal

Details
  • 1.113 m2
  • 1.338

Kleiner Saal

Details
  • 575 m2
  • 490

Isabellensaal

Details
  • 211 m2
  • 280

Marsiliussaal

Details
  • 303 m2
  • 252

Weinkeller

Details
  • 390 m2
  • 350

Ratsstube

Details
  • 141 m2
  • 150

Erdgeschossfoyer

Details
  • 690 m2

Saalfoyer

Details
  • 440 m2

Location in 3D

Gastronomie

Vom Foyer bis zu einem der großzügigen Säle im Gürzenich: Passend zu Ihrer Veranstaltung kreieren wir für Sie und Ihre Gäste kulinarische Köstlichkeiten – Genuss in allen Variationen, ob als Fingerfood oder Flying Dinner, als Buffet oder Menü.

Unser Partner im Gürzenich:
Koelncongress Gastronomie GmbH
Fabian Holk
Gastronomieleiter
Gürzenich
Telefon: +49 221 284-8612
Fax: +49 221 284-8655
f.holk@koelncongress-gastro.de
www.koelncongress-gastronomie.de

Veranstaltungs­-
anfragen

Sie sind Veranstaltungsplaner und möchten Ihre Veranstaltung in einer unserer Locations anfragen? Oder sind Sie Aussteller einer Messeveranstaltung der Koelnmesse und benötigen während der Messelaufzeit passende Räumlichkeiten neben Ihrem Messeauftritt?

Von der Ideenfindung und der Ausarbeitung eines kraftvollen Erlebnis-Konzepts bis zu allen organisatorischen Fragen:
Unser Sales Team berät Sie gerne unter sales@koelncongress.de, damit Ihre Veranstaltung die richtige Bühne bekommt.

Oder stellen Sie jetzt Ihre unverbindliche Veranstaltungsanfrage hier.

Ihre Ansprechpartner

Lage

Der Gürzenich liegt zentral in der Kölner Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom und dem Hauptbahnhof.

 

Gürzenich Köln

Martinstraße 29-37
50667 Köln

 

Anreise

Vom Hauptbahnhof / Dom:
Stadtbahn-Linie 5 (Richtung Heumarkt) bis Haltestelle „Heumarkt“

Vom ICE-Bahnhof „Köln Messe / Deutz“:
Stadtbahn-Linie 1 (Richtung Weiden) bis Haltestelle „Heumarkt“
Stadtbahn-Linie 9 (Richtung Sülz Hermeskeiler Platz) bis Haltestelle „Heumarkt“

Von der Haltestelle „Heumarkt“ sind es etwa 2 Gehminuten bis zum Gürzenich.

Hauptbahnhof Köln, Kölner Dom

Vom Hauptbahnhof / Dom:
Stadtbahn-Linie 5 (Richtung Heumarkt) bis Haltestelle „Heumarkt“

Vom ICE-Bahnhof „Köln Messe / Deutz“:
Stadtbahn-Linie 1 (Richtung Weiden) bis Haltestelle „Heumarkt“
Stadtbahn-Linie 9 (Richtung Sülz Hermeskeiler Platz) bis Haltestelle „Heumarkt“

Von der Haltestelle „Heumarkt“ sind es etwa 2 Gehminuten bis zum Gürzenich.

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Der Gürzenich verfügt leider über keine eigenen Parkplätze.

Eine Übersicht der nächstgelegenen Parkhäuser finden Sie hier.

Tipp: Für eine möglichst staufreie Fahrt bis zu Ihrem Parkplatz steht für Sie die NUNAV Navigations-App kostenfrei zur Verfügung. NUNAV verfügt über Echtzeit-Verkehrsprognosen im Sekundentakt und navigiert kollaborativ. Das heißt: Der Verkehr wird mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf das gesamte Straßennetz verteilt und nicht nur auf einige wenige Hauptverkehrsadern. Staus werden vermieden und das System führt Sie direkt zu Ihrem freien Veranstaltungsparkplatz.

Commuter traffic on highway leaving Cologne City at night

Historie

Gürzenich Köln Historie Headerbild

Der Gürzenich als Kölner Veranstaltungsort blickt auf eine mehr als 550-jährige Geschichte zurück. Nach dem Rathaus gilt er heute als der wichtigste mittelalterliche Profanbau von Köln.

Die „gute Stube“ der Stadt Köln

Erbaut wurde die „Gute Stube“ der Stadt Köln 1441 bis 1447 vom Rat der Stadt als städtisches Tanz- und Kaufhaus. Das Erdgeschoss wurde zunächst als Kaufhaus genutzt, der Festsaal im Obergeschoss bildete den würdevollen Rahmen für gesellschaftliche und politische Veranstaltungen: hier wurden Kölner Ehrengäste empfangen, Feste von Kaisern und Fürsten gefeiert, aber auch Gerichtstage und ein Reichstag abgehalten.

Nachdem der Gürzenich seit dem 17. Jahrhundert ausschließlich als Kaufhaus fungiert hatte, wurde in den 1820er Jahren die mittelalterliche Festhaustradition wiederbelebt. Da kein anderer Kölner Festsaal mit dem des Gürzenich an Größe und Tradition gleichkam, entwickelte er sich zur wichtigsten Kölner Veranstaltungsadresse – vor allem im Karneval.

Bereits vor der Gründung des Festkomitees Kölner Karneval tanzten die Kölner 1822 auf Maskenbällen im Gürzenich. Ebenso populär wurde der Gürzenich für den Musikgenuss. Die Gürzenichkonzerte begründeten den internationalen Ruf Kölns als Musikstadt, und die städtischen Musiker wurden nach ihrem Konzertsaal „Gürzenich-Orchester“ benannt.

Die Popularität führte zu einem erweiterten Raumbedarf. 1855 bis 1857 wurde der neugotische Anbau nach Plänen von Julius Raschdorff errichtet und der Festsaal neugotisch gestaltet.

Moderne und Gothik im Ensemble

1943 wurde der Gürzenich in großen Teilen zerstört. Bereits 1948, als noch der Wohnungsbau hohe Priorität hatte, entschied die Stadt Köln, den Gürzenich wiederaufzubauen – ein klares Zeichen für den hohen Stellenwert des Gürzenich bei den Kölner Bürgern.

Nach Plänen von Karl Band und Rudolf Schwarz entstand 1952 bis 1955 aus den gotischen Umfassungsmauern des Gürzenich und Alt St. Alban das Gürzenich-Bauensemble. Hier verbinden sich moderne Architektur sowohl harmonisch, als auch bewusst kontrastierend mit den Mauern der gotischen Bauten. Das Bauensemble fand überregional Anerkennung und bereicherte die Kölner Architekturlandschaft als außerordentlich qualitätvolle Leistung des „Organischen Bauens“ der 1950er Jahre.

Perfekt für kleine und große Veranstaltungen

Nachdem das Gürzenich-Orchester in die 1986 eröffnete Kölner Philharmonie umzog, mussten neue Nutzungsschwerpunkte für das Gebäude gefunden werden. Daraufhin wurde 1994 die KölnKongress Betriebs- und Service GmbH als neue Betreiberin des Gürzenich gegründet. Heute betreibt die Koelncongress GmbH, eine 100%ige Tochter der Koelnmesse GmbH, den Gürzenich und weitere hochkarätige Locations im Bereich Messen, Kongresse & Events.

Unter weitgehender Wahrung und konservatorischer Behandlung der denkmalgeschützten Bausubstanz verwandelte das Architekturbüro KSP Engel Kraemer Schmiedecke Zimmermann Architekten BDA mit Hilfe von Restauratoren und spezialisierten Fachkräften den Gürzenich 1996 bis 1997 in ein restauriertes, modernisiertes und erweitertes Veranstaltungszentrum.

Seitdem werden im Gürzenich Gesellschafts- und Kulturveranstaltungen, Kongresse, sowie kleinere Börsen und Ausstellungen durchgeführt.